LTE Netbooks

Inzwischen gibt es bereits drei LTE-Netbooks, die der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Alle drei wurden einfach auf der Basis schon bestehender Modelle mit einem LTE-Funkmodem aufgerüstet. Es zeichnet sich ab, dass das ein gangbarer Entwicklungsweg sein ist, den wohl die meisten mobilen LTE-Rechner nehmen – ein gutes und erfolgversprechendes Modell wird dabei mit der neuen Technik nachgerüstet und erhält auch Aufrüstung im Bereich durch Kamera oder Erweiterung Festplatte. Das südkoreanische Unternehmen Samsung präsentierte Anfang 2010 das erste LTE-Netbook, das Samsung LTE N150. Dieses ist schon länger auf dem Markt und nach Aussagen von Experten ein Netbook, ähnlich wie viele andere. Die LTE-fähige Variante mit dem eingebauten Funkmodem existiert bisher wohl aber nur als Demonstrationsmodell.

Die beiden anderen Modelle dagegen werden etwa in der ersten Jahreshälfte 2011 – vom amerikanischen LTE-Betreiber Verizon Wireless verkauft: der HP Pavilion dm1-3010nr von Hewlett Packard hat einen 11,6-Zoll Bildschirm, einen Arbeitsspeicher von zwei Gigabyte und einen Festplattenspeicher von 320 Gigabyte. Gleichfalls von Hewlett Packard kommt der Compaq Mini CQ10-688NR, er hat einen 10,1-Zoll-Bildschirm, einen Arbeitsspeicher von einem Gigabyte und einen Festplattenspeicher von 250 Gigabyte. Netbooks sind ein wichtiges und hoch interessantes Einsatzgebiet der LTE-Technik. Netbooks müssen zum Beispiel überhaupt nicht umgerüstet werden, um mit dem neuen Standard umgehen zu können. Es wird einfach ein funktionstüchtiger LTE-Stick in den USB-Slot gesteckt – schon ist Ihr Netbook für LTE fit. Anschließend müssen Sie als Nutzer nichts weiter tun. Alle Einwahldaten sind im LTE-Stick gespeichert, so dass Sie sich im Prinzip um nichts kümmern müssen. Sie müssen keine Softwareinstallationen vornehmen, Kabel verlegen oder ähnliche Arbeiten verrichten. Somit ist die Nutzung von LTE auf Netbooks sehr einfach.

Doch was genau bringt LTE auf Netbooks überhaupt? Der Hauptvorteil der Netbooks ist die extreme Mobilität, die von diesen kleinen Notebooks gewährleistet wird. Netbooks wiegen nicht viel, sind zudem sehr platzsparend zu transportieren und zeichnen sich meist durch einen langlebigen Akku aus. Trotzdem möchten Sie auch unterwegs natürlich nicht auf eine schnelle Internetverbindung verzichten. Unter UMTS konnte man zwar mobil durchaus surfen, aber nie in einer angemessenen Geschwindigkeit. Auch beim Datenturbo HSDPA, der die Downloadrate auf üblicherweise bis zu 7,2 Mbit/s angehoben hat, war die Geschwindigkeit oft nicht zufriedenstellend. Dafür ist die Bandbreitenteilung verantwortlich, die dafür sorgt, dass sich mehrere Nutzer in einem bestimmten Gebiet die zur Verfügung gestellte Bandbreite teilen müssen. Dies wird mit LTE anders!

Mit dem Notebook und Netbook lassen sich dann endlich Spitzengeschwindigkeiten erreichen! Wer bisher von Unterwegs aus surfen wollte, brauchte immense Geduld – jedes Download kostete wertvolle Zeit. Doch nun haben die kleinen Computer in den letzten Monaten einen unglaublichen Wandel erlebt. Mit der neuen Technologie werden LTE- Netbooks sogar noch wichtiger und besser werden. Durch die neue Technologie können Sie als Besitzer eines LTE-Netbooks mit den gleichen Geschwindigkeiten surfen, wie in Ihrem Zuhause. Die kleinen Netbooks sind äußerst mobil. In Kombination mit einem LTE-Tarif oder einem LTE-Surfstick können Siedie neue Technologie von beinahe jedem Ort auf der Welt zu nutzen. Das interessante an LTE ist auch die Netzabdeckung. Die Mobilfunkanbieter haben angekündigt, die vielen "weißen Flecken auf der Landkarte" des UMTS-Funknetzs gemeinsam mit dem LTE-Ausbau verschwinden zu lassen. Das heißt im gesamten Bundesgebiet kann man dann mit einem LTE-Netbook mit einem guten Empfang rechnen! Deshalb rüsten nun auch die Hardware-Hersteller ordentlich auf – neue Produkte kommen auf den Markt.

Allen voran wird es sich dabei um Hardware-Angebote handeln, die bereits von den bisherigen Techniken im Bereich des mobilen Internets bekannt sind. Dazu gehört neben den Sticks eine Laptopkarte als Modem-Typ. Bekannt durch die UMTS Technik garantiert sie eine einfache Handhabung. Sie bietet sich insbesondere dann als LTE-Hardware an, wenn man die LTE-Technik hauptsächlich mit dem Laptop nutzen möchte. Die Karte muss dann nur noch in den Erweiterungsslot des jeweiligen Laptops geschoben werden. Nutzer müssen allerdings darauf achten, dass bei den Kartenschächten zwischen moderneren und älteren Standards unterschieden wird. In der Regel sind jedoch die modernen Expresscards als Laptopkarten bereits im Einsatz. Diese Karten werden sich wohl auch in der LTE-Technik durchsetzen können. Selbst wenn Sie selbst über einen älteren Laptop verfügen, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser einen PCMCIA-Slot besitzt. Der Fachhandel bietet inzwischen entsprechende Adapter, die von PCMCIA auf die Expresscard adaptieren.

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