LTE USB-Sticks

Mit dem LTE-Stick werden jetzt auch vorher nicht nutzbare Internetanwendungen aus dem Multimedia- und Spielebereich möglich. Es bleibt allerdings abzuwarten, welche Geschwindigkeiten in der Praxis tatsächlich erreicht werden und ob diese auch wirklich beim Endkunden ankommen. Der erste LTE-Stick kommt übrigens von Vodafone und wird von Samsung produziert. Er kam bereits Ende 2010 auf den Markt. Wenn der LTE-Ausbau weiter voranschreitet, werden endlich alle ländlich gelegenen Regionen mit dem LTE-Stick von der neuen Hochgeschwindigkeit des Internet profitieren können. Die Kosten dafür liegen aktuell zwischen etwa dreißig bis siebzig Euro pro Monat, je nach Leistung des gewählten LTE-Tarifs.

Gemeinsam mit dem Start der LTE-Technik in Deutschland ist auch die passende Hardware zur Nutzung der LTE auf dem Markt eingeführt. Dabei gibt es deutliche Gemeinsamkeiten zu den Lösungen der bereits vorhandenen Technologien. So gehören neben dem LTE-Modem und einem passenden Router auch LTE-Sticks zu den Angeboten der Hardware. Im Vergleich zu den anderen Hardware-Lösungen ermöglichen die LTE-Sticks dem Nutzer entscheidende Vorteile. Mit einem LTE-Stick erhalten Sie die wohl flexibelste Lösung. Da sie die Form eines USB-Sticks haben, sind sie auch besonders handlich und lassen sich ohne Probleme transportieren.

Beste Chancen auf das schnelle Internet eröffnet der LTE-Surfstick dem schnellen Internet gerade in ländlichen Gebieten. Diese blieben bisher Netzausbau aus Gründen der Investitionskosen leider ausgeschlossen. Die Geschwindigkeit des Internet ließ darum in diesen Regionen oft zu wünschen übrig. Mit dem Ausbau des neuen LTE-Netzes wird sich das nun endlich ändern, denn die Mobilfunkbetreiber, welche die Lizenzen von der Bundesnetzagentur ersteigert haben, wurden verpflichtet, die sogenannten "weißen Flecken" im Breitbandnetz bevorzugt nun mit einem schnellen Breitbandnetz zu versorgen. Damit wird durch einen LTE-Surfstick das Surfen auf dem Land nicht mehr zu einer Geduldsprobe und die Anbieter sparen die immensen Investitionen, Kabel auch in dünn besiedelten Gebieten zu verlegen.

Daneben überzeugen die LTE-Sticks mit einer sehr einfachen Handhabung. Damit diese Sticks benutzt werden können, muss lediglich die SIM-Karte des gewählten Mobilfunkanbieters eingelegt werden. Sie wird vom Anbieter, bei dem Sie den Datentarif gebucht haben, direkt an Sie geschickt. Zugleich erhalten Sie als Kunde die individuellen Zugangsdaten. Dabei handelt es sich um eine PIN, die eingegeben werden muss, wenn man das Internet nutzen möchte. Damit die LTE-Sticks genutzt werden können, benötigen Sie die Zugangssoftware. In der Regel ist diese auf den Sticks vorinstalliert und wird schließlich beim Einstecken des Sticks auf das jeweilige Gerät übertragen. Bei einzelnen Anbietern ist sie aber auch separat erhältlich und wird gemeinsam mit der SIM-Karte auf CD-Rom ausgeliefert. Mit den LTE-Sticks können Sie das Internet mit nur wenigen Klicks nutzen. Doch die Sticks bieten noch weitere Vorteile: Die Sticks können nicht nur in Verbindung mit dem eigenen PC genutzt werden, sondern auch bei Laptops und Netbooks möglich. Damit erhalten Sie eine hohe Flexibilität, die Sie vor allem benötigen, wenn Sie auch unterwegs auf das Internet zurückgreifen möchten. Da diese Sticks bereits in Verbindung mit der UMTS Technologie bekannt sind, ist damit zu rechnen, dass sie auch in der LTE-Technologie zum wichtigen Bestandteil werden.

Je nach Anbieter werden die Sticks meist mit unterschiedlichen LTE-Tarifen angeboten. Dabei sollten Sie sich am Besten für eine Flatrate entscheiden. Sowohl Prepaid- als auch Volumentarife lassen sich bei der LTE-Technologie aus Kostengründen nur sehr schwer überblicken. Das fördert natürlich die Gefahr, sich insgesamt finanziell zu überfordern oder gar zu ruinieren! Mit der LTE-Technologie werden Daten wesentlich schneller übertragen und man verliert schnell den Überblick über den Verbrauch. Es scheint, dass mit einer Flatrate beste Möglichkeit besteht, ein finanzielles Fiasko zu vermeiden. Die LTE-Sticks selbst, bewegen etwa im Kostenbereich bislang verwendeter Sticks.

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